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Fettabsaugung für den Mann

Fettabsaugung / Liposuktion

Fettpolster können ziemlich widerstandsfähig sein. Selbst schlanke und sportliche Figurtypen schaffen es nicht, die Fettspeicher in den Problemzonen wegzubekommen. Bei Männern liegen diese Problemzonen vorüberwiegend an Hüften, Flanken und Bauch.

Im Gegensatz zur Diät, bei der die Fettzellen nur schrumpfen, werden bei der operativen Entfernung des Fettgewebes die Fettzellen dauerhaft beseitigt. Die verbliebenen Fettzellen sind in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt.
Bei einer normalen Gewichtszunahme, können diese Zellen weiterhin Fett speichern

Ziel der Liposuktion
(Fettabsaugung) ist es, die Konturen des Körpers zu harmonisieren, indem übermäßige Fettpolster mit Hilfe modernster Liposuktionsverfahren abgesaugt werden und die Körpersilhouette neu geformt wird. Ist die Haut stark erschlafft, ist ein zusätzlicher Eingriff
(z.B. Bauchstraffung) notwendig.

Die Behandlung im Überblick

Voruntersuchung

bis 40 Jahren – kleines Blutbild (Hausarzt)
über 40 Jahren –  großes Blutbild
Die Befunde dürfen nicht älter als 2 Wochen alt sein.
Die Untersuchungen können auch in der Klinik gemacht werden

Nachbehandlung möglich

Ja

Verlauf der OP

Bei der Operation wird zunächst das Operationsgebiet desinfiziert. Anschließend setzt der Operateur kleine Hautschnitte, die nicht länger als ein halber Zentimeter sind. Dort wird eine dünne Kanüle eingeführt, um das Fettgewebe unterhalb der Haut abzusaugen. Diese kleinen Hautschnitte werden unauffällig platziert. Um die Fettzellen zu lösen, wird die Kanüle durch das Fettgewebe vorgeschoben und dann zurückgezogen.

Zum Schluss werden die kleinen Hautschnitte vernäht und das Wundgebiet mit einem eng anliegenden Verband versorgt. Da der Körper mit den Fettzellen auch Flüssigkeit verliert, ist es oft nötig diese mit intravenösen Infusionen zu ersetzen

Folgende Körperzonen können abgesaugt werden

  • Männliche Brust
  • Wangen
  • Kinn
  • Hals
  • Rücken
  • Oberarme
  • Oberbauch
  • Unterbauch
  • Taille
  • Hüfte
  • Pofalte
  • Oberschenkel
  • Unterschenkel
  • Knie (Innenseite)
  • Waden

 

Technik

Fettabsaugung unter Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA)
In die zu behandelnden Bereiche wird eine große Menge Lokalanästhetika eingebracht, die mit physiologischer Kochsalzlösung versetzt ist.
Dadurch wird das Fettgewebe aufgeschwemmt, die Fettzellen gelöst und verflüssigt. Danach erfolgt die eigentliche Absaugung, die mit extrem kleinen Kanülen erfolgt.
Es bleiben etwa zwei bis drei Millimeter kleine Hautschnitte, die nicht vernäht werden müssen. Außerdem sind sie später kaum zu sehen, da sie in Hautspannungsfalten oder in behaarte Bereiche gelegt werden.

Superwetmethode
Bei der Superwet- oder Supernasstechnik wird gewöhnlich weniger Flüssigkeit als bei der Tumeszenzmethode eingesetzt -
die Menge entspricht etwa der Menge des zu entfernenden Fetts.
Nach jeder Art von Fettabsaugung bekommt der Patient Kompressionsbandagen bzw. eine Kompressionshose angelegt,
die mindestens vier Wochen lang getragen werden müssen.

Die Ultraschall-Assistierte Aspirationslipektomie (UAL) verwendet eine besondere Kanüle mit der Fähigkeit, Ultraschallenergie vor Ort im Fettgewebe abzugeben, um die Fettzellen zu zerstören. Das verflüssigte Fett wird wie in der traditionellen Technik abgesaugt. Das Einsatzgebiet der UAL liegt bei der Entfernung von Fett aus Gebieten mit viel Bindegewebe wie dem oberen Rücken oder der männlichen Brust. Auch bei Zweiteingriffen kann die UAL von Vorteil sein. Die Durchführung der UAL dauert in der Regel deutlich länger als die traditionelle Technik.

Die PAL (Power Assisted Liposuction) oder Vibrationsmethode wird zunehmend bei Arealen mit viel bindegewebigem Anteil zur technischen Erleichterung des Absaugvorgangs eingesetzt.

OP-Dauer

1  –  4 Stunden

Narkose

lokale Betäubung oder Vollnarkose (ab ca. 1000 ml pro Körperzone)

Klinikaufenthalt

ambulant oder kurzstationär (1 –  2 Tage)

Auslandsaufenthalt

3 – 4 Tage

Nachkontrolle

ca. 10 – 14 Tage nach OP beim Hausarzt

Mögliche Begleiterscheinungen

Schwellungen, Blutergüsse für ca. 2 – 4 Wo.

Vor der OP zu beachten

14 Tage vor OP Aspirin, Ibuprofen absetzen. Reduzierung von Alkohol und Nikotin 2 Wochen vor und nach der OP

Empfehlungen / Nachbehandlung

Eis auf operierte Stelle legen, Kompressionsmieder für ca. 6 Wochen,
für 4 – 6 Wochen kein Sport, Duschen ab 3. Tag,
6 – 8 Wochen keine direkte Sonnenbestrahlung der Narben

Heilungsdauer

8 Tage Zeit zum Genesen einplanen

Mögliche Komplikationen

Nachblutungen, Taubheitsgefühl an behandeltem Gebiet, Blutgerinnsel, Thromben, Konturunregelmäßigkeiten

Gesellschaftsfähig

keine gesellschaftliche Beeinträchtigung

Dauer des Endresultates

Ergebnis nach 3 – 4 Monaten erkennbar.  Ergebnis permanent

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