Laserverfahren
LASIK
LASIK (LASer In situ Karatomileusis) ist ein Verfahren zum Ausgleich von Fehlsichtigkeiten des menschlichen Auges mittels Laserchirurgie in Kombination mit einer operativen Schnitttechnik mit Hilfe eines Mikrokeratoms oder des Femtosekunden-Lasers. LASIK ist die derzeit populärste Methode für Refraktive Chirurgie.
Für eine LASIK-Operation wird zuerst die Hornhautdicke mit einem Ultraschall-Pachymeter bestimmt.
Ist die Hornhautdicke ausreichend, wird mit einem Mikrokeratom (Hornhauthobel) eine dünne Lamelle von der Hornhaut einseitig gelöst. Danach wird diese Hornhautlamelle zur Seite geklappt. Auf dem darunterliegenden Gewebe wird dann mittels Laser die Korrektur vorgenommen, indem Hornhautzellen (Kollagenfaser) aufgespalten und abgetragen werden.
Nach Ende der Behandlung wird die Hornhautlamelle wieder an den ursprünglichen Platz zurückgeklappt und sorgfältig positioniert. Das Ephitel verwächst im äußeren Bereich des Flaps selbständig innerhalb von ein bis zwei Tagen, nicht jedoch die gesamte Schnittfläche.
Das Verfahren im Detail
Hat die Hornhaut die notwendige Dicke, bekommt der Patient anästhetisierende Tropfen ins Auge. Daraufhin wird vor der Operation ein Saugring auf das Auge gesetzt und fixiert. Hierfür wird das Auge kurz unter Druck gesetzt. Mit einem Spezialinstrument, dem Mikrokeratom Moria M2 Evolution 3, das erstmals von dem LASIK-Zentrum Eyestar in der Türkei eingesetzt wurde, wird eine ca. 90µm dicke Lamelle (Flap) eingeschnitten und wie ein Buchdeckel aufgeklappt.
Anschließend wird mit dem Excimerlaser computergesteuert Hornhautgewebe verdampft und so die Oberfläche modelliert. Der Laser löst die Hornhaut so schnell auf, dass das darunterliegende Gewebe nicht geschädigt wird. Kurzsichtigkeit wird korrigiert, indem die Hornhaut im Zentrum abgeflacht wird.
Bei Weitsichtigkeit wird die Hornhaut um das Zentrum "außenherum" ringförmig abgetragen. Eine bestehende Hornhautverkrümmung wird bei einer Korrektur der Kurz- oder Weitsichtigkeit mitbehandelt. Die Oberfläche der Hornhaut wird dabei so abgetragen, dass sie der Kugelform angenähert wird.
Danach wird der "Flap" wieder zurückgeklappt. Er saugt sich von selbst fest und muss nicht angenäht werden. Weder während, noch nach der Behandlung werden Schmerzen empfunden. Sie können sofort nach der Operation ohne Brille - allerdings etwas verschwommen - sehen. Es besteht lediglich ein Fremdkörpergefühl, dass jedoch nach einigen Stunden nachlässt.
Anwendungsbereich des LASIK Verfahrens
- Kurzsichtigkeit bis -15D
- Weitsichtigkeit bis +6D
- Stabsichtigkeit bis +6D
Eigenschaften des LASIK Verfahrens
- Gute Vorhersagbarkeit im Anwendungsbereich
- Korrektur findet im optischen Zentrum (tiefe Hornhautschichten) statt
- Schnelle Rehabilitationszeit
- Schmerzfreie Behandlung
- Nachkorrektur möglich
Generelle LASIK Risiken
- Das Risiko, nach einer LASIK-Behandlung schlechter zu sehen als vorher, ist sehr gering.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff ist ein Restrisiko aber nie ganz auszuschließen.
Zur Veranschaulichung: Bei LASIK-OPs z.B. liegt diese Komplikationsrate bei unter 1%.
- Damit es nicht zu einer Augeninfektion kommen kann, werden Ihnen während und nach der Operation antibiotische Augentropfen verabreicht. Wenden Sie diese laut den Anweisungen des Chirurgen regelmäßig an. Sollte sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Ihr Auge entzünden oder Sie deutlich Schmerzen haben, melden Sie sich bitte umgehend bei der Klinik und befolgen Sie die Anweisungen des Arztes. Die Klinik hat eine deutschsprachige 24h-Betreuung für ihre Patienten.
- Bei einigen Patienten treten nach einer LASIK-Behandlung Blendungserscheinungen oder Lichthöfe um Lichtquellen auf. Dies ist heilungsbedingt und verliert sich nach wenigen Wochen.
- Durch die Operation kann es zu Rötungen des Auges oder zu verstärkter Tränensekretion am Tag des Eingriffes kommen. Machen Sie sich deshalb keine Sorgen, das ist ein normaler Prozess.
- In der ersten Zeit nach der LASIK Behandlung ist die Sensibilität der Hornhaut reduziert. Das kann zu einer geringeren Tränenproduktion führen (trockenes Auge). Man empfindet dies als verstärktes Fremdkörpergefühl. Dagegen helfen Tränenersatzmittel, die Sie nach der Operation von der Klinik mitbekommen.
- Selten ist eine Nachkorrektur erforderlich, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
- Noch seltener (statistisch weniger als 0,1%) kann es zu Komplikationen kommen, so dass der Patient nach der Operation schlechter sehen würde als zuvor.
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Bis heute sind alle operativen Eingriffe bei Eyestar erfolgreich verlaufen. Alle Patienten sind mit den erzielten Korrekturen sehr zufrieden. Sie kommen nun im täglichen Leben ohne Sehhilfe zurecht.
Wir von Beautymax fühlen uns verpflichtet, jeden einzelnen Patienten vorab bestmöglich zu informieren.
In der Privatklinik Eyestar werden Sie individuell und persönlich beraten und aufgeklärt. Es werden keine Fragen offen bleiben.
Basis einer erfolgreichen Behandlung ist eine konsequente Einhaltung aller Arztanweisungen, die gewissenhafte Verwendung der verabreichten Medikamente und Augentropfen und nicht zuletzt Ihre engagierte Mitarbeit.









